Parodontitis

Eine Parodontitis, häufig auch fälschlicherweise als "Parodontose" genannt, ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Verursacht wird sie durch Bakterien (Plaque), die sich im Bereich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln. Diese führen zu einer Abwehrreaktion des Körpers, welche sich zunächst als Entzündung des Zahnfleischs (die sog. Gingivitis) darstellt. Kennzeichen einer Gingivitis sind eine erhöhte Neigung zum Zahnfleischbluten sowie auch eine mögliche Schwellung des Zahnfleischs.

Unbehandelt kann sich aus der Gingivitis eine Parodontitis entwickeln. Hierbei entstehen Zahnfleischtaschen, die  nur mit professioneller Behandlung zu therapieren sind. Die Schädigung des Zahnhalteapperats führt zum Abbau des Kieferknochens bis hin zur Lockerung der Zähne mit einhergehendem Zahnverlust.

Daher ist die frühzeitige Erkennung einer Parodontitis wichtig um rechtzeitig eine Behandlung zum Erhalt der Zähne einzuleiten.

Parodontitis kann auch Jugendliche treffen

Parodontitis ist eine Volkskrankheit, die meist Erwachsene ab dem 60. Lebensjahr betrifft. Doch auch Jugendliche können an einer aggressiven Form der Parodontitis erkranken, welche zu einem sehr schnellen Knochenverlust führt und bereits in der Jugend zu Zahnverlusten führen kann. Daher sind regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt unumgänglich.

Parodontales Debridement

Das parodontale Debridement ist die mechanische Entfernung aller weichen und harten Zahnablagerungen von der Wurzeloberfläche. So wird eine effektive Reduktion der Krankheitserreger erreicht und  das Zahnfleisch kann sich wieder regenerieren.