DGP-Spezialist für Parodontologie®

Durch das Studium der Zahnheilkunde ist jeder Zahnarzt befähigt, parodontale Erkrankungen frühzeitig zu diagnostizieren und leichte bis mittlere Fälle zu behandeln. Allerdings ist es in einigen Fällen nötig, dass ein Zahnarzt aufgesucht wird, der auf Parodontologie spezialisiert ist, wie es ein Fachzahnarzt für Parodontologie oder Öffnet externen Link im aktuellen FensterDGP-Spezialist für Parodontologie® ist.

Diese Spezialistenausbildung wurde von der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGP) 1992 eingeführt und ist identisch mit der Fachzahnarztausbildung für Parodontologie. Damit kann man den Fachzahnarzt für Parodontologie und den DGP-Spezialist für Parodontologie® als die am umfangreichsten ausgebildeten Parodontologen bezeichnen.

Die Spezialistenausbildung beinhaltet 5000 Stunden Patientenbehandlung, Lehre (Seminare, Journal Clubs, Fallpräsentationen) und Forschung. Ein Schwerpunkt ist die konservative und chirurgische Therapie der Parodontitis und Periimplantitis und deren synoptische Weiterbehandlung. Zwei Jahre müssen dazu in einer Fachabteilung für Parodontologie einer Universitätszahnklinik oder vergleichbaren Ausbildungsstätten absolviert werden, wobei das CharitéCentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Charité-Universitätsmedizin Berlin seit dem 1. August 2011 eine anerkannte Ausbildungsstätte ist.

Die Ausbildung erfolgt in enger Kooperation mit der ortsständigen Fachgesellschaft für Parodontologie Öffnet externen Link im aktuellen FensterBGP unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Pischon, DGP-Spezialist für Parodontologie ®.